Wenn Eisen brennt und Brot duftet

Chemielehrer lässt Funken sprühen

Was haben ein frischgebackenes Brot und eine Wunderkerze gemeinsam? Warum können Metalle unter bestimmten Voraussetzungen brennen? Und worin unterscheiden sich tierische Lebewesen von pflanzlichen Lebewesen? Die Antworten zu alltäglichen, aber auch ungewöhnlichen Phänomenen finden die SchülerInnen der Gemeinschaftsschule Sulzfeld in den Fächern Chemie, Biologie und BNT. Nachdem in der 5. und 6. Klasse mit dem Fach „Biologie, Naturphänomene und Technik“ (BNT) die allgemeinen Grundlagen für das naturwissenschaftliche Arbeiten gelegt werden, wird ab der 7. Klasse jedes naturwissenschaftliche Fach genauer betrachtet.

So erfahren die SchülerInnen unter anderem ab der 7. Klasse explizit im Fach Chemie: Chemie ist alles, ist in allem und in jedem. Die SchülerInnen verknüpfen zu Beginn bekannte Alltagsphänomene mit dem dazugehörigen, neu erworbenen Wissen von Stoffen und deren Reaktionen. Um diese Verknüpfung für die SchülerInnen greifbar zu machen, erfolgt der Chemieunterricht auf zwei Stufen. Neben der Vermittlung von Fachbegriffen und Modellen wird eine Experimentkultur gepflegt. In Demonstrationsversuchen, aber auch mit angemessenen Schülerversuchen, sollen die SchülerInnen fachspezifische Arbeitsweisen mit Laborgeräten, Herangehensweisen von Versuchsdurchführungen und den sicheren Umgang mit Gefahrenstoffen erlernen. Dies findet ebenso in den anderen naturwissenschaftlichen Fächern statt.

Mit Erreichen der nächsten Klassenstufen ergibt sich immer mehr ein Gesamtbild sowie ein interdisziplinäres Denken innerhalb der MINT-Fächer. Mittlerweile ist bei vielen gesellschaftsrelevanten Fragestellungen eine fundierte naturwissenschaftliche Grundbildung Voraussetzung, um an Diskussionen teilhaben zu können und als mündiger Bürger eigene Entscheidungen treffen zu können.

Aus diesem Grund ist es den Lehrkräften der Naturwissenschaften an der GMS Sulzfeld wichtig, dass die SchülerInnen durch den Wissenserwerb in der Lage sind, in unserer technologischen, schnellwachsenden Welt ihr eigenes Verhalten in den Bereichen der nachhaltigen Entwicklung, der Gesundheitsförderung und des verantwortungsvollen Konsumverhaltens zu reflektieren.

Am Ende schließt sich allmählich der Kreis für die SchülerInnen aus den Abschlussklassen. Die Verzahnung der Fächer Biologie und Chemie wird immer offensichtlicher und hilft ihnen, die Lebens- und Berufswelt zukünftig besser zu verstehen.

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