Mit Spaten, festem Schuhwerk und viel Tatendrang machten sich die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen der Blanc-und-Fischer-Schule auf den Weg in den Sulzfelder Wald. Jeweils zwei Tage waren die Klassen 6a und 6b gemeinsam mit den Förstern Herrn Deschner bzw. Herrn Tschampel und Tim vom Forstamt unterwegs, um an einem besonderen Projekt rund um den Wald zu arbeiten.
Unter fachkundiger Anleitung lernten die Kinder, wie junge Bäume richtig gepflanzt werden und warum der Wald für unser Ökosystem so wichtig ist. Zunächst richteten sie den Blick nach oben: Wie gesund sind unsere Bäume eigentlich? Anschließend pflanzten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Setzlinge wie Kirschen, Ahorne und Hainbuchen.
Dabei spielte auch die schulische Baumschule, die bereits im vergangenen Jahr gegründet wurde, eine wichtige Rolle. In diesem Jahr konnten dort erstmals junge Bäume, die im letzten Jahr von den damaligen sechsten Klassen gezogen wurden, ausgepflanzt und wieder in den Wald eingesetzt werden. Deutlich wurde, wie sinnvoll diese beiden Tage im Wald waren, denn die Schülerinnen und Schüler arbeiteten aktiv an der Zukunft des Waldes und leisteten einen wichtigen Beitrag für kommende Generationen.
Neben der praktischen Arbeit erfuhren die Kinder viel über den Wald, seine Tiere und Pflanzen, sowie über Gefahren wie den Borkenkäfer und den Klimawandel. Zum Abschluss der Waldtage wurde bei einem Lagerfeuer gemeinsam Stockbrot gegessen und Würstchen gegrillt – ein schöner Ausklang nach zwei lehr- und arbeitsreichen Tagen im Wald.
