Am 25. März 2026 war Mirko Drotschmann, vielen bekannt als „Mr. Wissen2go“, zu Gast an der Blanc-und-Fischer Schule. In einem Vortrag sprach der Journalist, Moderator, Autor und erfolgreiche YouTuber über das Thema „Falschmeldungen – eine Gefahr für die Demokratie“. Drotschmann, der unter anderem Beiträge für das ZDF (z. B. „Terra X“) produziert, gab dabei auch Einblicke in seinen persönlichen Werdegang – vom Schülersprecher bis hin zum bekannten Medienprofi. Organisiert wurde die Veranstaltung von Lehrer Amadeus Eisenbeiser und durch die Unterstützung der Kreissparkasse Heilbronn ermöglicht.
Zu Beginn erklärte Drotschmann anschaulich den Begriff „Fake News“ und zeigte Beispiele, insbesondere aus der Politik. Dabei wurde deutlich, wie solche Meldungen oft bewusst Aufmerksamkeit erzeugen („Clickbait“). Ein einprägsames Bild verdeutlichte dies: Fake News sind wie ein Schneefall– man räumt den Schnee zwar weg, doch ständig kommt neuer dazu.
Im weiteren Verlauf machte er klar, dass es Falschmeldungen schon immer gab. Neu ist jedoch die rasante Verbreitung über die sozialen Medien, oft reicht schon das Teilen in einer WhatsApp-Gruppe. Besonders wichtig war die Frage, wie man Fake News erkennen kann. Drotschmann gab dazu praktische Tipps: Man sollte prüfen, ob Bild und Überschrift zusammenpassen, ob Inhalte eher emotional oder sachlich wirken, wie aktuell die Informationen sind und ob es eine seriöse Quelle gibt. Auch Fehler in Bildern, etwa bei Personen oder Größenverhältnissen, können Hinweise sein, vor allem bei KI-generierten Inhalten. Im Fazit betonte Drotschmann, wie wichtig ein kritischer Umgang mit Informationen ist. Menschen glauben oft eher das, was zu ihrem eigenen Weltbild passt. Umso wichtiger ist es, Nachrichten zu hinterfragen. Denn Fake News verfolgen häufig klare Ziele: Sie wollen Meinungen beeinflussen, Hass verbreiten und können die Demokratie gefährden. Der Vortrag hinterließ einen bleibenden Eindruck und leistete einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Im Anschluss nahm sich Drotschmann zudem Zeit für die Heranwachsenden – eine Fragerunde, Autogramme und gemeinsame Selfies waren ausdrücklich erlaubt und rundeten den Besuch in persönlicher Atmosphäre ab.

